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Von den Absurditäten im Leben mit der Pflege

Ich habe ein wenig im Netz recherchiert und einige Seiten von pflegenden Angehörigen gefunden. Was ich dabei festgestellt habe ist, dass diese sich fast ausschließlich mit Hinweisen und Tipps befasst haben. Um mich klar auszudrücken: Diese Seiten sind großartig und teils sehr professionell. Es ist absolut anzuerkennen, dass diese Seiten existieren, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Organisationsaufwand es bedeutet die benötigte Zeit für diese Arbeit frei zu bekommen. Und es ist wichtig im Pflegedschungel zumindest einen Ansatz zu finden!

 

Es manifestiert sich aber der Eindruck, dass wir als pflegende Angehörige das Schicksal einfach hinnehmen und uns damit arrangieren sollten. Denn die Anerkennung der Arbeit, die in den Familien mit einem Pflegefall geleistet wird ist immer noch stark geprägt von anerzogenen Ansichten und gesellschaftlichem Druck; und so sieht auch die Gesetzgebung in weiten Teilen aus. Sehr wohl weiß man, dass nur wenige Menschen die Mutter, den Vater, den Ehepartner oder das Kind einer "fremden" Person überlassen würde, weil wir alle so konditioniert wurden.

Das sachliche Benennen von Mißständen und Wege sich zu wehren ist der Ansatz der mich treibt. In der Hoffnung eine stärkere offentliche Diskussion und vielleicht die eine oder andere Veränderung anzustoßen.

wird aktuell überarbeitet

bis bald!

Mein Anliegen ist, dass pflegende Angehörige sichtbarer werden.

Da ich aufgrund meiner Geschichte einen sehr großen Erfahrungsschatz mitbringe, möchte ich dazu beitragen, das Thema ohne die üblichen Klischees zu diskutieren.

simela_im_web@web.de

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